1. FC Köln: Auch Christian Keller sagt vor Gericht aus
Die Anwälte von Viktoria Köln nannten die Art der Vermittlung „ungewöhnlich“. Normalerweise sei es unüblich, dass ein Verein einen Spielervermittler einschalte und nicht direkt mit dem Berater des Spiels zusammenarbeite.
Ex-FC-Sport-Geschäftsführer Christian Keller erschien ebenfalls vor Gericht. Er erklärte, der Kläger habe ihn im Frühjahr 2024 auf Said El Mala aufmerksam gemacht. „Er sagte, dass der Spieler aus seiner Sicht blind für die Bundesliga geeignet sei und auch schon andere Vereine, unter anderem Borussia Dortmund, Interesse hätten.“
„Normalerweise ignoriere ich 98 Prozent aller Anrufe, die mir Spieler empfehlen. Aber der Kläger hat in der Vergangenheit immer wieder gute Empfehlungen gegeben, daher hatten die Worte für mich Gewicht“, sagte Keller weiter. Der Tipp sei ausschlaggebend dafür gewesen, dass der 1. FC Köln sich intensiver mit Said El Mala beschäftigt habe. Anschließend habe Keller mit den Eltern und auch dem Berater von El Mala gesprochen. „Glücklicherweise konnten wir uns dann mit der Viktoria einigen“, so der Ex-Sport-Geschäftsführer.
