1.887 Spiele in der Bundesliga
Diese Rekorde machen den HSV besonders
13.02.2026 – 18:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Historisches Spiel für den HSV: Die 1887 gegründeten „Rothosen“ bestreiten am 14. Februar ihr 1.887. Bundesliga-Spiel. Ein Rückblick auf Rekorde und kuriose Statistiken.
Das Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin am 14. Februar (15.30 Uhr/Sky, Dazn) ist für den HSV eine besondere Partie. Ex-Trainer Steffen Baumgart kehrt erstmals seit seiner Entlassung in den Volkspark zurück. Gleichzeitig bestreiten die Hamburger ihr 1.887. Spiel in der Bundesliga – eine Zahl mit Symbolkraft.
Erst zum siebten Mal erreicht ein Klub in der Bundesliga-Historie exakt die Anzahl seines Gründungsjahrs an Erstligaspielen. Neben dem HSV gelang das bislang Werder Bremen, Borussia Dortmund, Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart.
Der HSV war 1963 Gründungsmitglied der Bundesliga und stellte den ersten lizenzierten Spieler der neuen Liga. Die Hamburger reichten ihre Unterlagen als erster Verein beim DFB ein. Da kein Profi einen Nachnamen mit dem Anfangsbuchstaben A trug, erhielt Harry Bähre in alphabetischer Reihenfolge die Lizenz mit der Nummer 001. Insgesamt setzte der HSV bislang 466 Spieler in der Bundesliga ein.
Uwe Seeler ist bis heute der erfolgreichste HSV-Torschütze in der Bundesliga. In 239 Einsätzen erzielte die 2022 verstorbene Vereinsikone 137 Treffer. „Uns Uwe“ ist damit der einzige Hamburger, der die Marke von 100 Bundesliga-Toren überschritt.
Manfred Kaltz trug 19 Jahre das HSV-Trikot. 741 Pflichtspiele absolvierte der Rechtsverteidiger in dieser Zeit – Vereinsrekord. In der Bundesliga kam er auf 581 Einsätze. Nur Karl-Heinz Körbel (Eintracht Frankfurt/602 Spiele) stand in der Ligageschichte häufiger auf dem Platz.
Manfred Kaltz ist nicht nur der HSV-Profi mit den meisten Pflichtspielen – der heute 73-Jährige hält sogar einen Bundesliga-Rekord. Sechs Eigentore erzielte er in der Bundesliga. Diese „Bestmarke“ teilt er sich mit dem früheren Mainzer Nikolce Noveski.
Vom Elfmeterpunkt setzte Kaltz dagegen Maßstäbe im positiven Sinne. Als bislang einziger Bundesliga-Profi verwandelte er zweimal in seiner Karriere 15 Strafstöße in Folge. Zwischen Oktober 1982 und August 1984 sowie zwischen März 1985 und Mai 1989 blieb er vom Punkt ohne Fehlschuss.
In den späten 1990er-Jahren schuf Hans-Jörg Butt regelmäßig besondere Momente vom Elfmeterpunkt. „Butt, Butt, Butt“, riefen die Fans, wenn der Torwart zum Strafstoß antrat. In 133 Bundesliga-Einsätzen für den HSV erzielte er 19 Tore. Insgesamt kommt Butt in der Bundesliga – für Hamburg, Leverkusen und Bayern – auf 26 Treffer.










